Archiv für Januar 2009

DHL Home Delivery GmbH

22 Januar 2009

Im Rahmen einer BVL (Bundesverband Logistik, www.bvl.de) Veranstaltung konnte ich heute das Logistikzentrum der DHL Home Delivery in Greven besichtigen.

“Der Distanzhandel ist eine stetig wachsende Branche, die höchste Anforderungen an die Logistik stellt. Kunden benötigen und erwarten maßgeschneiderte integrierte Logistiklösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Online Shop, Kundenservicecenter, Order Management, Beschaffung, E-Fulfilment, Paketdistribution und 2-Mann-Logistik und Retourenbearbeitung sind die relevanten Aufgabenfelder, ergänzt um Sonderdienstleistungen wie z.B. das Debitorenmanagement, die Qualitätsprüfung oder das Aufbereiten von Warenstücken. Die DHL Exel Supply Chain bietet mit ihrem Sektor Home Delivery spezielle Lösungen für die Herausforderungen dieses Marktes an.” (Quelle: http://www.bvl.de/136_1)
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Risikomanagement

22 Januar 2009

Gerade in der Logistik wird für Führungskräfte der Begriff des Risikomanagements von immer größerer Bedeutung. Risiken für Logistikdienstleister ergeben sich vor allem aus folgenden Faktoren:

  1. weltweite Arbeitsteilung und Umstrukturierung des Welthandels
  2. Supply Chain Management
  3. Reduzierung von Beständen (d.h. Just in Time Lieferungen)
  4. Schnittstellen im internationalen Güterverkehr
  5. Dienstleister übernehmen Value Added Services
  6. Seeverkehr
  7. Mängel in der Infrastruktur
  8. Entwicklung auf den weltweiten Finanzmärkten

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Hochschulanzeiger 01/09

22 Januar 2009

In regelmäßigen Abständen publiziert die FAZ den Hochschulanzeiger, eine Art Karriereguide beziehungsweise Bestandsaufnahme der aktuellen Arbeitsmarktsituation für Studenten, gepaart mit einigen Artikeln. Da sich dieser Blog hauptsächlich mit der Logistik und dem Wirtschaftsingenieurwesen beschäftigt, dürften vielleicht folgende Informationen von Belang sein:

Der Arbeitsmarkt für Ingenieure:

“Ingenieure sind die Stars auf dem Arbeitsmarkt. Das belegen alle Statistiken” – Ein namhafter Start des Artikels – neben Ingenieuren finden u.a. auch Wirtschaftsprüfer, Energiewirte und Naturwissenschaftler aller Sparten in dieser Ausgabe einen Platz.

Engpässe – so die FAZ – bestünden in erster Linie bei Elektro- und Wirtschaftsingenieuren, was noch weiter durch den Fakt verschärft würde, dass bis 2014 65.000 Maschinenbau- und 50.000 Elektroingenieure in Rente gehen würden.

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Marketing: Produkt-Lebenszeit Analyse

19 Januar 2009

Im Rahmen der verschiedenen Methoden der Informations- und Analysephase des Marketing Managements möchte ich einmal kurz auf die Produkt-Lebenszeit Analyse eingehen:

Die einzelnen Phasen der Produkt-Lebenszeit Analyse lauten wie folgt:

Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Rückgang.

Wie die Namen bereits andeuten, verläuft diese Kurve (in visualisierter Form) S- förmig, was bedeutet, dass es bei jedem Produkt, bedingt durch begrenzte Lebensdauer und wechselnder Absatzmöglichkeiten auf dem jeweiligen Markt dementsprechend schwankende Umsatzmöglichkeiten gibt, auf die das Marketing ebenso spezifisch reagieren muss, um den Gesamtumsatz so groß wie möglich zu gestalten. Im Bereich der Preispolitik könnte das in etwa wie folgt aussehen:

Einführung: hoher, aber nicht horrender Preis für die Dienstleistung bzw. das Produkt, bedingt durch Individualität und Innovation im Vergleich zu bereits auf dem Markt befindlichen Produkten. Gegebenenfalls kann man Einsteigerpreise gewähren, allerdings nur bei noch nicht vorhandener Reputation des Unternehmens.

Wachstum: Manifestierung des gesetzten hohen Preises, nach wie vor bedingt durch Individualität und Innovation. Hier ist eventuelles Reagieren auf aufkommende Plagiat- und Konkurrenzprodukte gefragt.

Reife: Festhalten am gesetzten Preis – Im Zusammenspiel mit der Sättigungsphase ggf. Varianten des bestehenden Produkts auf den Markt bringen, um wirklich umgangssprachlich den „letzten Rest“ aus dem Markt herauszubekommen.

Rückgang: Sonderangebote, Boni, Rabatte – das komplette Spektrum, um eventuelle Restbestände aus den Lägern zu manövrieren. Hier sollte bereits ein erneut individuelles und innovatives Nachfolgeprodukt auf dem Markt oder wenigstens auf dem besten Weg dahin sein, um erneut Erlöse erwirtschaften zu können.

Ölpreise in der Supply Chain

18 Januar 2009

Noch vor gar nicht all zu langer Zeit stand der Ölpreis bei sagenhaften (mehr oder weniger zumindest) 140 US Dollar pro Barrel – genauer gesagt im Juni 2008. Bedingt durch die Finanzkrise fiel der Ölpreis bis Dezember 2008 allerdings wieder bis auf sage und schreibe 39 Dollar pro Barrel. Mittlerweile hat er sich bei 45-50 Dollar eingebürgert.

Wen das in aller erster Linie hätte freuen sollen, waren Logistikdienstleister und Reedereien (Schiffsdiesel verbucht ebenfalls Preiseinbrüche von bis zu zwei Dritteln) – zieht man aber die ebenfalls aus der Finanzkrise resultierenden Auftragseinbrüche mit in Betracht, dann sieht das alles schon ein wenig anders aus.

Worauf ich allerdings ursprünglich hinaus wollte, war Outsourcing:

Outsourcing stellt heutzutage ein wesentliches Einsparpotential in der Supply Chain dar, da Arbeitskräfte und Materialpreise im Ausland um ein vielfaches günstiger sind als hier in Europa. Einem Bericht der “Logistik Inside” zufolge liegt der derzeitige Transportpreis für einen 40 Fuß langen Container auf einem vollbeladenen Containerschiff von Shanghai nach Hamburg etwa 50$ – verschwindend gering, wenn man bedenkt, was der Transport auf der Straße oder in der Luft kosten würde.

Eine Studie von der Otto Beisheim School of Management sowie der DB Schenker zufolge liegt das Einsparpotential bei zum Beispiel Spielwaren, die in China statt in Deutschland produziert werden und danach via See importiert werden bei einem Ölpreis von 150$ – und wir liegen momentan bei einem Drittel (!) davon – bei satten 32%! Ein Ansteigen des Ölpreises auf 250$ (erwartet für Anfang 2010) würde die Ersparnis nur um 1% auf 31% mindern.

Selbst wenn Reeder zukünftig CO2 Zertifikate kaufen müssten, so die Logistik Inside, wären die Auswirkungen bei Massengütern, wie zum Beispiel Jeans, bei weniger als 1 Cent pro Jeans anzusiedeln.

Dies ist wohl einer der wesentlichen Gründe, weshalb für die nächsten fünf Jahre ein Wachstum der Seelogistik um weitere 100% vorausgesagt wird.

Eine Ausnahme bietet hier wohl der Stofftierhersteller Steiff, der seine Produktion bis 2010 wieder komplett nach Deutschland zurückholen will. Die Gründe liegen hier allerdings – laut Steiff – bei der Qualität der Waren, da selbige in Deutschland in höherer Qualität hergestellt werden könnten.

Angesichts solcher Zahlen – meiner persönlichen Meinung nach – ist es wohl ein wenig verständlicher, dass Unternehmen, die profitabel wachsen wollen und ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht einbüßen wollen, zunehmend ihre Produktion ins Ausland verlagern.

ifKom Neujahrsempfang

17 Januar 2009

Nicht unbedingt Logistik, dafür aber íngerneurwissenschaftlich! Gestern war ich auf dem Neujahrsempfang der ifKom (Ingenieure für Kommunikation) Westfalen-Lippe im Arcardeon in Hagen.

Ähnlich wie der BVL (Bundesverband der Logistik) ist die ifKom ein Netzwerk, dass sich der Information sowie dem Social Networking verschrieben hat. Gegründet im Jahre 1923, damals noch VDPI (Verband Deutscher Post Ingenieure) – bis 1999 – richtet die ifKom Westfalen-Lippe seit nunmehr 15 Jahren einen derartigen Event aus. Das Arcadeon in Hagen ist eines der besten (gerankten) Tagungshotels in Deutschland.

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