Archiv für die ‘Logistik’ Kategorie

Kosten einsparen und Umsätze steigern mit Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment

3 September 2009

Moderne Logistik versucht Bestände durch Informationen zu ersetzen. Das ist für jedes einzelnes Unternehmen zunächst deshalb von besonderer Bedeutung, weil es massive Einsparpotentiale birgt, etwa was Bestandskosten betrifft. Da jedoch Konkurrenz und Wettbewerb entlang der gesamten Wertschöpfungskette bestehen, besteht die Notwendigkeit von unternehmensübergreifender Zusammenarbeit, um als Netzwerk effizienter agieren zu können und sich am Markt zu behaupten.

Bei der gemeinsamen Planung, Prognose und Nachlieferung (engl. Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment), die 1997 in den USA entwickelt worden ist, erstellen die Geschäftspartner gemeinsam Geschäftspläne, um Aktionsplanungen und Warenverfügbarkeit in jeder Stufe der Supply Chain zu vereinfachen bzw. zu erhöhen.

Der standardisierte Austausch von Informationen wirkt sich demnach erleichternd auf die Warenflussteuerung aus. Doch wieso greift man zu CPFR?

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Palettentausch

5 März 2009

Das Thema Palettentausch ist sicherlich nicht mehr neu. Dennoch ist es nach wie vor ein signifikanter Bereich im Bereich der Transportdienstleistungen; scheinbar gibt es zwei grundsätzliche Meinungen zu diesem Thema:

Für die einen bedeutet der Palettentausch einen unnötigen Zeitaufwand; sie sehen die Europalette nicht als Ladehilfsmittel, sondern vielmehr als Packmittel an. Die Italiener sind seit Anfang 2008 größtenteils raus aus dem Tauschgeschäft, ähnliche Tendenzen finden sich in England, Spanien, Polen, Dänemark und auch Frankreich (Quelle: www.dvz.de).

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Business Process Reengineering

9 Februar 2009

Business Process Reengineering bedeutet “fundamental rethinking, radical redesign, dramativ improvements”. Man spricht auch von der Atombombenabwurfstrategie, d.h. man bricht sein Unternehmen (zunächst bitte hypothetisch) bis auf die Grundfesten nieder, um es danach mit aktuellstem Wissen und modernsten Möglichkeiten um ein vielfaches effektiver und effizienter wieder aufzubauen. BRP basiert damit auf folgenden Grundaussagen:

Orientierung an kritischen Prozessen

Kundenorientierung

Kernkompetenzen nutzen

modernste Möglichkeiten nutzen

Vorteil ist ganz klar der Paradigmenwechsel. Nachteile sind allerdings die Nichtinbetrachtziehung bisher gewonnener Erfahrungswerte sowie das Außerachlassen der Notwendigkeit der Personalentwicklung für diesen Vorgang.

Als erste Technik des BRP’s ist Lean Management zu nennen:

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Prozessanalyse

9 Februar 2009

Zur optimalen Gestaltung von Organisation müssen Prozesse analysiert und kontinuierlich verbessert werden; dies geschieht im Rahmen einer Prozessanalyse:

Man unterscheidet grundlegend zwischen zwei Prozessarten: Primärprozesse (externer Kundennutzen) und Sekundärprozesse (Unterstützung der Primärprozesse z.B. durch Kostenrechnung und Ressourcenplanung).

Um eine Prozessanalyse durchzuführen, sollte man folgende Checkliste immer im Hinterkopf haben:

1. Was ist der Kundennutzen?

2. Wodurch erzeugen wir Kundenzufriedenheit?

3. Wer ist der Prozessowner?

4. Was sind die Prozessschritte?

5. Wie ist der Verlauf?

6. Was sind die Leistungsindikatoren?

7. Wo sind die Schnittstellen?

Zunächst sollte also eine Schwachstellenanalyse durchgeführt werden: Sie befragt kritische Punkte in der Produktion, d.h. Doppelarbeiten, häufige Fehler, Engpässe oder non-wertschöpfende Vorgänge.

Die Vorgehensweise der Prozessanalyse ist danach folgende:

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DHL Home Delivery GmbH

22 Januar 2009

Im Rahmen einer BVL (Bundesverband Logistik, www.bvl.de) Veranstaltung konnte ich heute das Logistikzentrum der DHL Home Delivery in Greven besichtigen.

“Der Distanzhandel ist eine stetig wachsende Branche, die höchste Anforderungen an die Logistik stellt. Kunden benötigen und erwarten maßgeschneiderte integrierte Logistiklösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Online Shop, Kundenservicecenter, Order Management, Beschaffung, E-Fulfilment, Paketdistribution und 2-Mann-Logistik und Retourenbearbeitung sind die relevanten Aufgabenfelder, ergänzt um Sonderdienstleistungen wie z.B. das Debitorenmanagement, die Qualitätsprüfung oder das Aufbereiten von Warenstücken. Die DHL Exel Supply Chain bietet mit ihrem Sektor Home Delivery spezielle Lösungen für die Herausforderungen dieses Marktes an.” (Quelle: http://www.bvl.de/136_1)
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Hochschulanzeiger 01/09

22 Januar 2009

In regelmäßigen Abständen publiziert die FAZ den Hochschulanzeiger, eine Art Karriereguide beziehungsweise Bestandsaufnahme der aktuellen Arbeitsmarktsituation für Studenten, gepaart mit einigen Artikeln. Da sich dieser Blog hauptsächlich mit der Logistik und dem Wirtschaftsingenieurwesen beschäftigt, dürften vielleicht folgende Informationen von Belang sein:

Der Arbeitsmarkt für Ingenieure:

“Ingenieure sind die Stars auf dem Arbeitsmarkt. Das belegen alle Statistiken” – Ein namhafter Start des Artikels – neben Ingenieuren finden u.a. auch Wirtschaftsprüfer, Energiewirte und Naturwissenschaftler aller Sparten in dieser Ausgabe einen Platz.

Engpässe – so die FAZ – bestünden in erster Linie bei Elektro- und Wirtschaftsingenieuren, was noch weiter durch den Fakt verschärft würde, dass bis 2014 65.000 Maschinenbau- und 50.000 Elektroingenieure in Rente gehen würden.

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