Archiv für die ‘Management’ Kategorie

Erfolgreiche Tagesplanung mit der ALPEN-Methode

16 September 2009

Das Planen eines einzelnen Tages ist eine schwierige Sache. Plant man über einen Zeitraum hinweg, hat man die Chance Aufgaben aufzuschieben und ist nicht an ein spezielles Datum gebunden. Bei einer Tagesplanung muss hingegen um einiges konkreter gearbeitet werden: Welche Aufgaben möchte ich erledigen? Welche Prioritäten setze ich? Welche Aufgaben kann ich vielleicht sogar delegieren?

Als oberstes Gebot für die Planung ist das der Schriftlichkeit. Nur was aufgeschrieben wird, erzeugt Verbindlichkeit. Dinge im Kopf zu behalten ist meistens flüchtig, weil es immateriell ist.

Ein Tool zum berwerkstelligen dieser Aufgabe ist die sogenannte ALPEN-Methode

  • Aufgaben zusammenstellen
  • Länge der Tätigkeiten abschätzen
  • Pufferzeit für Unvorhergesehenes reservieren
  • Entscheidungen über Prioritäten, Kürzungen oder Delegation
  • Nachkontrolle

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European Supply Chain Survey 2009

13 September 2009

Kürzlich hat das Marktforschungsunternehmen Analytiqa die Studie „European Supply Chain Director Survey 2009“ veröffentlicht. Sie ist für knapp 1.200,- Euro erhältlich. In der aktuellen Magazin des Bundesverbands für Logistik (BVL) wird darauf eingegangen. Nur in knapp 60% der europäischen Handelsunternehmen gibt es demnach einen Supply-Chain Verantwortlichen auf Vorstandsebene. Mehr noch: 10% aller Unternehmen haben sogar erst kürzlich einen Logistikmanager aus dem Führungsgremium entfernt. Gleichzeitig werden jedoch bei 85% wichtige logistische Entscheidungen auf höchster Ebene getroffen. Die durchaus treffende Überschrift des Artikels in der Log: Kompetenzlücken auf höchster Ebene!

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Kosten einsparen und Umsätze steigern mit Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment

3 September 2009

Moderne Logistik versucht Bestände durch Informationen zu ersetzen. Das ist für jedes einzelnes Unternehmen zunächst deshalb von besonderer Bedeutung, weil es massive Einsparpotentiale birgt, etwa was Bestandskosten betrifft. Da jedoch Konkurrenz und Wettbewerb entlang der gesamten Wertschöpfungskette bestehen, besteht die Notwendigkeit von unternehmensübergreifender Zusammenarbeit, um als Netzwerk effizienter agieren zu können und sich am Markt zu behaupten.

Bei der gemeinsamen Planung, Prognose und Nachlieferung (engl. Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment), die 1997 in den USA entwickelt worden ist, erstellen die Geschäftspartner gemeinsam Geschäftspläne, um Aktionsplanungen und Warenverfügbarkeit in jeder Stufe der Supply Chain zu vereinfachen bzw. zu erhöhen.

Der standardisierte Austausch von Informationen wirkt sich demnach erleichternd auf die Warenflussteuerung aus. Doch wieso greift man zu CPFR?

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Marketing-Management Prozess Teil 9

10 Februar 2009

Zum Abschluss der Reihe Marketing-Management Prozess noch ein kleiner Exkurs in Sachen Verkaufsaktivitäten:

Man geht in vier Phasen vor:

  • Anbahnung
  • Verhandlung
  • Preisargumentation
  • Closing

Bei der Anbahnung sollte zunächst ein Termin für ein persönliches Gespräch ausgemacht werden; man sollte als Helfer und Berater auftreten.

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Marketing-Management Prozess Teil 8

10 Februar 2009

Mit Blick auf die fünf Phasen des Marketing-Management Prozesses hat man nun die zweite Phase durchlaufen: Man hat sich (nach der Analysephase) um die Planung gekümmert, indem man beschlossen hat wo (Marktsegmentierung) man wie (Differenzierung und Positionierung) tätig werden will. 

Nun gilt es, operative Maßnahmen durchzuführen: Man spricht auch vom Marketing-Mix!

Marketing-Mix befasst sich mit den vier P’s des Marketings, nämlich denjenigen Bereichen, die Einfluss auf das Produkt haben (optional kann es um drei weitere P’s erweitert werden.

Sie lauten wie folgt:

Product, Price, Promotion, Place, (Product-Positioning, Personell-Politics, Physical-Facilities).

Product:

Aus Sortiment, Qualität und dem Markennamen entsteht ein Produktmix. Aufgaben der Produktpolitik sind das Innovationsmanagement, das Management etablierter Produkte sowie das Markentmanagement:

Innvoationsmanagement kümmert sich um die Ideengewinnung und Konkretisierung (vgl. Conjoint-Analyse und Kreativitätstechniken). Darüber hinaus ist es für eine Konzeptdefinition zuständig (z.B. Checklisten), die es anschließend bei der Konzeptbewertung und -selektion prüft (Investitionsrechnung, Testmärkte). Letztendlich ist das Innovationsmanagement für die Einführung neuer Produkte zuständig (Primärmarketing).

Management etablierter Produkte beschreibt die Struktur, Ausweitung, Gestaltung und Reduktion des bestehenden Produktprogramms.

Markenmanagement zuletzt bedeutet Markentkontrolle, Markenstrategie und Markenauftritt.

Aus allen diesen genannten Aspekten wird der Produkt-Mix!

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Marketing-Management Prozess Teil 7

10 Februar 2009

Ist man sich also nun im klaren darüber, in welchen Marktsegmenten man zu agieren vermag, muss man nun darüber nachdenken, auf welche Art und Weise man sich differenzieren und positionieren will:

Die Kriterien hierfür sind Folgende:

Substantialität (Zusatznutzen)
Hervorhebbarkeit
Überlegenheit
Komminuzierbarkeit
Vorsprungssicherung
Bezahlbarkeit
Gewinnbeitragspotential
Nachhaltigkeit

Es gibt natürlich unzählig viele Instrumente der Differenzierung, weshalb ich hier einmal ein paar herausgegriffen habe:

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Marketing-Management Prozess Teil 6

10 Februar 2009

Als letztes Instrument der ersten Phase im Marketing-Management Prozess (IST-Analyse und Prognose für die Zukunft) kann man exemplarisch die Absatzprognose wählen:

Die Absatzprognose hat zwei Sichtweisen inne: Realistisch (Absatzvolumen, Marktvolumen) und fiktiv (Absatzpotential und Marktpotential). Methoden für die Erstellung sind auf quantitativer Basis kurzfristig einerseits gleitende Durchschnitte oder die exponentielle Glättung (Mittelwertbildung) und langfristig Trendmodelle oder Indikatorenmodelle. Auf qualitativer Basis wird eine Befragung der Geschäftsführung, des Außendienstes, des Handels und der Kunden durchgeführt.

Man hat nun also die IST-Analyse durchgeführt und eine Prognose für die Zukunft abgegeben, es folgt die zweite Phase des Marketing-Management Prozesses: Planung von Marketingmaßnahmen zur Käufer- und Marktbeeinflussung!

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Marketing-Management Prozess Teil 5

10 Februar 2009

Wir befinden uns nach wie vor in Phase Eins des Marketing-Management Prozesses, der IST-Analyse und Prognose für die Zukunft:

Hat man sich für die Art der Datenerhebung entschieden und eine Marktforschungsstudie durchgeführt (oder Sekundärforschung gewählt), gilt es nun, die eigentliche Analysephase zu durchlaufen. Einige Methoden sind hier einmal dargestellt:

Chancen-Risiko Analyse:

Was sind meine Chancen (-> Vorhaben für Wettbewerbsvorteile) und was sind meine Risiken (-> Herausforderungen)?

Potentialanalyse:

Marketing-Management Prozess Teil 4

10 Februar 2009

Wie bereits im vorhergehenden Artikel nomifiziert, definiert sich Marketing-Management als Prozess (!) über fünf Phasen.

Die erste dieser Phasen ist die IST-Analyse inkl. einer Prognose für die Zukunft. Um eine Analyse durchführen zu können, ist zunächst natürlich ausreichendes Datenmateriall unabdinglich, weshalb man von Marktforschung spricht:

Marktforschung beinhaltet die Vorgänge der Primärforschung und der Sekundärforschung und ist darüber hinaus an sog. Gütekriterien gebunden; da die Informationen aus einer Erhebung weitreichende Konsequenzen für das Unternehmen haben, müssen sie folgende Bedingungen erfüllen:

Relevanz

Zuverlässigkeit

Validität

Objektivität

Aktualität

Kosten-Nutzen-Relation

Sekundärforschung bedeutet Rückgriff auf bereits vorhandenes Datenmaterial; sie geschieht entweder extern über Veröffentlichungen oder Informationsmaterial oder aber intern, aus Unterlagen, Statistiken oder Ergebnissen einer früheren Primärerhebung. Der Vorteil liegt hier bei den geringen Kosten sowie der kurzen Beschaffungszeit; Mängel treten jedoch bei Genauigkeit, Umfang und Vergleichbarkeit auf.

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Business Process Reengineering

9 Februar 2009

Business Process Reengineering bedeutet “fundamental rethinking, radical redesign, dramativ improvements”. Man spricht auch von der Atombombenabwurfstrategie, d.h. man bricht sein Unternehmen (zunächst bitte hypothetisch) bis auf die Grundfesten nieder, um es danach mit aktuellstem Wissen und modernsten Möglichkeiten um ein vielfaches effektiver und effizienter wieder aufzubauen. BRP basiert damit auf folgenden Grundaussagen:

Orientierung an kritischen Prozessen

Kundenorientierung

Kernkompetenzen nutzen

modernste Möglichkeiten nutzen

Vorteil ist ganz klar der Paradigmenwechsel. Nachteile sind allerdings die Nichtinbetrachtziehung bisher gewonnener Erfahrungswerte sowie das Außerachlassen der Notwendigkeit der Personalentwicklung für diesen Vorgang.

Als erste Technik des BRP’s ist Lean Management zu nennen:

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