Der hausInvest global ist ein offener Immobilienfonds der Commerz Real Investmentgesellschaft mbH. Er ist eine Vermögensanlage für sicherheitsorientierte Anleger, da er neben den globalen Wachstumsmärkten auch auf die Stabilität bereits etablierter Märkte zurückgreift. Man nutzt somit die Potentiale der Immobilienmärkte ohne auf den nötigen Sicherheitspuffer für stabile Erträge zu verzichten. Gleich nach dem Vertriebsstart am 1. März 2004 gelang dem hausInvest global etwas bisher Einzigartiges in der gesamten Branche: Innerhalb von nur drei Monaten investierten Anleger rund 1 Mrd. Euro in den Fonds. Heute verwaltet das Fondsmanagement für 60.000 Anleger ein Volumen von 1,71 Mrd. Euro und 21 Immobilien weltweit.
Abgrenzung: Offene und geschlossene Immobilienfonds
Offene Immobilienfonds beruhen auf denselben Prinzipien wie auch andere Investmentfonds. Die Anleger stellen dem Fondsmanagement Kapital zur Verfügung, mithilfe dessen Immobilien gekauft, gegebenenfalls saniert und bewirtschaftet werden. Auch Investitionen in Neubauten sind möglich. Aus den Mieteinnahmen generiert das Fondsmanagement den Anlageerfolg für die Anleger. Der wichtigste Unterschied zu geschlossenen Immobilienfonds ist der, dass die Anleger die Anteile zum tagesaktuellen Börsenkurs wieder zurückgeben können – die Anteile sind also frei handelbar.
Geschlossene Immobilienfonds sind im Gegensatz zu den offenen Immobilienfonds langfristig ausgelegt. Zu Beginn wird häufig eine Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung ins Leben gerufen. Die Anleger können sich als Kommanditisten einkaufen (die Summe hängt vom jeweiligen Investitionsgut ab), bis die Kapitalobergrenze erreicht ist. Danach wird der Fonds geschlossen und die Anleger sind für die Dauer der Laufzeit (in der Regel die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Immobilie) an ihren Anteil gebunden – können ihn also nicht frei veräußern.
Beide Fondstypen nehmen darüber hinaus in der Praxis zusätzliches Fremdkapital auf, um ihre Investitionen zu finanzieren.
Fondstrategie
Offene Immobilienfonds gehören zur Anlagegruppe der Investmentfonds und weisen im Vergleich zu anderen Geldanlagen eine spürbar geringere Schwankung der Wertentwicklung auf. Diese Schwankungen resultieren vor allem aus den unterschiedlichen Entwicklungen auf den Immobilienmärkten dieser Welt. Eben diesen und der aktuellen Marktsituation zum Trotze hat der hausInvest global seit seiner Auflegung in jedem Jahr ein positives Ergebnis erzielen können. Das Ziel des Fondsmanagements ist „der Aufbau eines global gestreuten Immobilienportfolios, wobei das Augenmerk auf gewerblich genutzten Immobilien (…) liegt“[1]. Eine optimale Diversifikation soll für den Anleger durch die Streuung nicht nur nach Region und Hauptnutzungsart erfolgen, sondern vielmehr auch durch die nach der Lage, Größenklasse und verschiedenen Mietertypen. Des Weiteren können durch diese Art der Verteilung die verschiedenen Marktzyklen besonders gut genutzt werden. Diese beschriebene Vorgehensweise fungiert als Schlüssel für solide Erträge .
Die Vermietungsstrategie zielt auf langfristig abgeschlossene Mietverträge ab, was ein weiteres Hauptaugenmerk des Managements wiederspiegelt: Die langfristige Sicherung des Anlageziels. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten knapp 28.000 m2 neu bzw. anschlussvermietet werden – die Vermietungsquote betrug zum 31.03.09 96,3% (Stand 30.09.08 97,5%).
Der hausInvest global hat sich vor allem als Publikumsfonds für Privatanleger etablieren können: 57% der Anleger halten Beiträge unter 100.000 Euro.
Im Bereich Corporate Governance setzt die Commerz Real Investmentgesellschaft mbH (im Folgenden: CRI) auf die vom Spitzenverband der Investmentfondsbranche BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) formulierten „BVI Wohlverhaltensregeln“[1]. Kernpunkte dieses Reglements sind beispielsweise das strikte Handeln im Interesse der Anleger sowie klare, umfassende und verständlich professionelle Kundenberatung. Die CRI setzt diese Regeln in denen von ihr verwalteten Fonds konsequent um. Man führt eine permanente interne Kontrolle durch und scheut auch nicht das Hinzuziehen von externen Spezialisten. Die Umsetzung wurde im Mai 2006 von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) beurteilt, mit dem Ergebnis, dass „die CRI über ein schriftlich fixiertes Regelwerk verfügt, das grundsätzlich dazu geignet ist, für die zugrunde gelegten Sondervermögen Standards vorzugeben, um die Interessen der Anleger zu wahren und zu fördern“[2]
[1] einsehbar auf www.bvi.de
[2] hausInvest global, Halbjahresbericht 2008 / 2009, Seite 72
(Julian Bröer)

