Allgemeine Bewertung offener Immobilienfonds
Anlagen in offenen Immobilienfonds erfreuen sich auch in Zeiten der Finanzkrise an Popularitätszuwächsen. Die stetig anfallenden Renditen schwanken nur gering und sind daher auch nur mit geringen Risiken verbunden. Des Weiteren sind die Korrelationen[1] mit anderen Anlagemöglichkeiten relativ niedrig. So führt der Kursrückgang eines gehaltenen Aktienpaketes nicht auch zum Wertverlust der Anteile am Fonds. Sie eignen sich also gut als Portfoliobestandteil, um vor allem in Anbetracht von Rendite und Risiko eine Optimierung der eigenen Investitionen vorzunehmen.

- mittlere Entwicklung offener Immobilienfonds im Vgl. zu Aktienmärkten
Vergleicht man also die Wertentwicklung des offenen Immobilienfondsmarktes in Deutschland mit dem europäischen Aktienmarkt im Zeitraum von 1990 bis 2008 wird die Stetigkeit in der Entwicklung der Fonds sehr deutlich. Ebenso ließen die vielen Aktienmarktkrisen die offenen Immobilienfonds weitgehend unbeeinflusst. Sogar die US-Immobilienkrise (auch Subprimekrise genannt), die im Führjahr 2007 begann, konnte die Fondsperformance bisher nicht ausschlaggebend bremsen und brachte den Investoren keine Verluste, sondern nur eine leichte Reduzierung der Rendite.

- Erträge offener Immobilienfonds und europäischer Aktien während Aktienmarktkrisen
Diese dauerhaft positiven Renditen heben das Potenzial von offenen Immobilienfonds hervor, auch in Zeiten der Krise eine risikominimierende Wirkung auf das Investitionsportfolio eines Investors zu haben.
Markowitz-Optimierung
Harry Max Markowitz ist ein US-amerikanischer Ökonom, der bereits in den 50er-Jahren die Basis für die Entwicklung der Theorie der effizienten Portfolioauswahl schuf, die ihm schließlich 1990 die Auszeichnung mit dem Wirtschaftsnobelpreis einbrachte. Ausgehend von der Erkenntnis, dass das Risiko unterschiedlicher Werte in einem Portfolio immer kleiner oder gleich der Summe aller enthaltenen Einzelrisiken ist, führte er als Maß für das Risiko die Varianz – oder auch Standardabweichung - der erwarteten Renditen ein. Er verfasste also eine mathematische Methode effiziente Portfolios zu berechnen, die bis heute Grundlage weiterer Modelle ist.
Seine Theorie verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele:
- Eine wissenschaftliche Begründung und Quantifizierung für die Entscheidung zur Diversifikation bei Anlegern.
- Die Ermittlung welche und wie viele Wertpapiere in ein Portfolio aufgenommen werden müssen.
Markowitz wollte demnach die Kombination mit dem geringst möglichen Risiko finden. Auch wenn die tatsächliche Berechnung hier zu weit führt, verdeutlicht die Markowitz-Optimierung klar, inwiefern sogar bei konservativ ausgelegten Privatinvestoren eine Aufnahme von offenen Immobilienfonds in ihr Portfolio das Risiko von Wertverlusten herabsetzen kann.
(Linda Vollberg)

- Risikoreduktionspotential durch offene Immobilienfonds
hausInvest global
Seit seiner Auflegung im Jahr 2004 konnte der hausInvest global konsequent positive Ergebnisse erwirtschaften. Mit diesem offenen Immobilienfonds gelang der Commerz Real Investmentgesellschaft mbH die bisher branchenweit einzigartige Leistung, innerhalb von drei Monaten ein Fondsvolumen von einer Milliarde Euro zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das Vertrauen der Anleger ist nicht enttäuscht worden. Die stark gestiegene Anlagenintensität sowie die hohe Liquiditätsquote unterstreichen das Ziel des Fondsmanagements, ein modernes, ertragsstarkes und global gestreutes Immobilienportfolio zu kreieren. Die Ausschüttungsrendite zeigt eine stabile Entwicklung auf und verdeutlicht, dass Chancennutzung auch mit dem Faktor Sicherheit realisierbar ist. Die geringe Volatilität sowie das hohe Sharpe-Ratio verstärken diesen positiven Eindruck. Gerade in einer Zeit, in der Anleger die Sicherheit ihrer Anlagen mehr und mehr in den Vordergrund rücken, vermag sich der hausInvest global zu behaupten – diese Stellung wurde ihm bereits mehrfach von der Ratingagentur Scope bescheinigt. In Verbindung mit der im allgemeinen Fazit beschriebenen Entwicklung von offenen Immobilienfonds bietet sich der hausInvest global für ein Investment an.
(Julian Bröer)
[1] Korrelation: „Die Korrelation ist die Wechselbeziehung zwischen zwei oder mehreren Variablen.“ Der Korrelationsbegriff ist daher bedeutsam für Kapitalanlagen. Das Gesamtrisiko des Portfolios ist demnach umso geringer, je geringer die einzelnen Anlagen miteinander verknüpft sind.
