Beiträge getagged ‘Methodik’

Erfolgreiche Tagesplanung mit der ALPEN-Methode

16 September 2009

Das Planen eines einzelnen Tages ist eine schwierige Sache. Plant man über einen Zeitraum hinweg, hat man die Chance Aufgaben aufzuschieben und ist nicht an ein spezielles Datum gebunden. Bei einer Tagesplanung muss hingegen um einiges konkreter gearbeitet werden: Welche Aufgaben möchte ich erledigen? Welche Prioritäten setze ich? Welche Aufgaben kann ich vielleicht sogar delegieren?

Als oberstes Gebot für die Planung ist das der Schriftlichkeit. Nur was aufgeschrieben wird, erzeugt Verbindlichkeit. Dinge im Kopf zu behalten ist meistens flüchtig, weil es immateriell ist.

Ein Tool zum berwerkstelligen dieser Aufgabe ist die sogenannte ALPEN-Methode

  • Aufgaben zusammenstellen
  • Länge der Tätigkeiten abschätzen
  • Pufferzeit für Unvorhergesehenes reservieren
  • Entscheidungen über Prioritäten, Kürzungen oder Delegation
  • Nachkontrolle

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Marketing: Produkt-Lebenszeit Analyse

19 Januar 2009

Im Rahmen der verschiedenen Methoden der Informations- und Analysephase des Marketing Managements möchte ich einmal kurz auf die Produkt-Lebenszeit Analyse eingehen:

Die einzelnen Phasen der Produkt-Lebenszeit Analyse lauten wie folgt:

Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Rückgang.

Wie die Namen bereits andeuten, verläuft diese Kurve (in visualisierter Form) S- förmig, was bedeutet, dass es bei jedem Produkt, bedingt durch begrenzte Lebensdauer und wechselnder Absatzmöglichkeiten auf dem jeweiligen Markt dementsprechend schwankende Umsatzmöglichkeiten gibt, auf die das Marketing ebenso spezifisch reagieren muss, um den Gesamtumsatz so groß wie möglich zu gestalten. Im Bereich der Preispolitik könnte das in etwa wie folgt aussehen:

Einführung: hoher, aber nicht horrender Preis für die Dienstleistung bzw. das Produkt, bedingt durch Individualität und Innovation im Vergleich zu bereits auf dem Markt befindlichen Produkten. Gegebenenfalls kann man Einsteigerpreise gewähren, allerdings nur bei noch nicht vorhandener Reputation des Unternehmens.

Wachstum: Manifestierung des gesetzten hohen Preises, nach wie vor bedingt durch Individualität und Innovation. Hier ist eventuelles Reagieren auf aufkommende Plagiat- und Konkurrenzprodukte gefragt.

Reife: Festhalten am gesetzten Preis – Im Zusammenspiel mit der Sättigungsphase ggf. Varianten des bestehenden Produkts auf den Markt bringen, um wirklich umgangssprachlich den „letzten Rest“ aus dem Markt herauszubekommen.

Rückgang: Sonderangebote, Boni, Rabatte – das komplette Spektrum, um eventuelle Restbestände aus den Lägern zu manövrieren. Hier sollte bereits ein erneut individuelles und innovatives Nachfolgeprodukt auf dem Markt oder wenigstens auf dem besten Weg dahin sein, um erneut Erlöse erwirtschaften zu können.